Geburtstagskuchen - 3 leckere Rezepte

Meine Geburtstagskuchen – drei wirklich leckere Rezepte

Kategorie: Allgemein

Es ist zwar schon ein paar Wochen her, aber ich hatte Geburtstag. Und auch wenn das immer mit ein wenig Stress verbunden ist, freue ich mich ehrlich gesagt immer, auf die Kuchen, die ich mir (und den Gästen) dann backe. Dann kann ich einfach schauen, worauf ich Lust habe und muss zum Beispiel keine speziellen Kinderwünsche erfüllen, wie die Torte denn nun auszusehen hat. Klar – ich könnte mir auch wünschen, dass meine Familie mir einen Kuchen backt. Aber ich backe gerne, ich liebe das Naschen vom rohen Teig und ich überlasse dem Rest der Familie dann lieber die anderen Vorbereitungen… Und am Ende genieße ich jeden einzelnen Bissen – es gibt schließlich nichts über frischen, selbst gebackenen Kuchen 🙂 Und ich muss sagen: dieses Jahr waren sie alle sehr lecker und auch gut vorzubereiten! Hier also die drei Kuchenrezepte von meinem Geburtstag.
(Und entschuldigt bitte die schlechten Bilder – für gute war einfach keine Zeit mehr…)

Schokoladigster Schokokuchen  – süß, saftig, schokoladig

Schokoladenkuchen

Diesen Schokoladenkuchen habe ich schon oft gemacht. Es war somit sicher, dass er schmecken wird und außerdem auch ein Kuchen ist, den die Kinder mögen. Denn auch an meinem Geburtstag sind natürlich Kinder anwesen.
Der Kuchen wird nicht wirklich groß (hoch), ist aber trotzdem – auch auf Grund der Ganache – sehr mächtig und seeeehr saftig! Und man kann ihn problemlos einen Tag vorher zubereiten – die Glasur schützt den Kuchen quasi vor dem Austrocknen.

Zutaten für den Teig:

  • 1 EL Honig
  • 75 ml Wasser
  • 75 g Zartbitter-Schokolade
  • 175 g Zucker
  • 150 g weiche Butter
  • 3 Eier (L)
  • 115 g Mehl
  • ½ TL Backpulver
  • 5 EL Backkakao

Zutaten für die Ganache/Glasur:

  • 150 ml Sahne
  • 175 g Zartbitter-Schokolade
  • 1 EL Zucker
  • 75 g weiche Butter

Zubereitung:

Erste Amtshandlung: den Backofen auf 180 Grad Umluft stellen und vorheizen lassen. Dann die Mischung aus Honig und Wasser kurz zum Kochen bringen, vom Herd runter nehmen und die Schokolade hinzugeben. Unter Rühren zum schmelzen bringen und dann kurz zur Seite stellen. In einer Rührschüssel die Butter mit dem Zucker richtig schön schaumig schlagen. Eigelb, Kakao, Backpulver und das gesiebte Mehl hinzugeben und alles gründlich verrühren. Zu guter Letzt das Eiweiß steif schlagen und unter den Teig heben. Dann alles in die Backform geben. Ich selbst bedecke den Boden der Form immer mit Backpapier (eingeklemmt zwischen Boden und Ring). Das erspart mir das Einfetten. Vom Rand lässt sich der Kuchen nämlich leicht mit einem Messer lösen. Der Kuchen muss nun für ca. 40 Minuten in den Backofen – der finale Zahnstochertest darf natürlich nicht fehlen!

Während der Kuchen vollständig abkühlt, kann man die Ganache vorbereiten. Dafür bringt man zunächst die Sahne in einem kleinen Topf zum kochen und nimmt sie von der Kochstelle. Butter, Schokolade und Zucker in die heiße Sahne geben und so lange mit einem kleinen Schneebesen verrühren, bis Butter und Schokolade geschmolzen sind. Die entstandene Glasur dann löffelweise auf den Kuchen geben. Achtung: sie ist sehr flüssig! Wenn man alles auf einmal kippt, läuft das Meiste wieder vom Kuchen runter 😉

Die Glasur wird fest, aber nicht hart. Wenn ihr den Kuchen einmal nachgebacken habt, wisst ihr was ich meine!

Ein fruchtiger Kirsch-Himbeer-Streuselkuchen

Streuselkuchen

Auf unseren Familienfeiern benötige ich meistens immer drei verschiedene Kuchen. Und mindestens einer davon enthält immer Früchte – einfach damit es eine gute Mischung aus allem ist. Ziemlich oft habe ich deswegen zum Beispiel schon ein Blech Apfelkuchen  gebacken. Diesmal wollte ich aber etwas neues ausprobieren und bin über ein viel versprechendes Rezept gestolpert: Ein Streuselkuchen mit Kirsch-Himbeer-Füllung! Im Vergleich zu normalen Streuselkuchen bringen die Himbeeren noch eine feine Säure dazu. Der Kuchen war ratz fatz aufgegessen und wird deswegen demnächst sicher nochmal gebacken 🙂

Zutaten für den Teig:

  • 230 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 100 g Butter (Zimmertemperatur)

Zutaten für die Füllung:

  • 1 Päckchen Vanillepudding-Pulver
  • 300 ml Kirschsaft (aus dem Glas Schattenmorellen)
  • 1 Glas Schattenmorellen
  • 250 g Himbeeren TK
  • 50 g Zucker

Zutaten für die Streusel:

  • 150 g Weizenmehl
  • 4 EL Kokosraspel
  • 50 g Zucker
  • 120 g Butter (Zimmertemperatur)

Zubereitung:

Zuerst wird der Teig für den Boden/Rand vorbereitet. Dafür einfach alle Teig-Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit dem Knethaken verrühren. Zum Schluss knete ich so einen “festen” Teig immer nochmal kurz mit den Händen, damit wirklich alles gut vermischt ist. Nun kann man den Teig auf dem Boden einer Springform (natürlich mit Backpapier ausgekleidet oder ordentlich gefettet) verteilen und am Rand ca. 3 cm hochziehen.

Solange man jetzt die Füllung vorbereitet, kann die Kuchenform kurz in den Kühlschrank. Jetzt ist übrigens auch ein guter Zeitpunkt, um den Ofen auf 200° C vorzuheizen 😉

Die Kirschen abtropfen lassen, den Saft (natürlich) auffangen und davon 300 ml abmessen. (Den Rest kann man trinken.) Nun wird der “Pudding” vorbereitet. Dazu das Pulver mit 2 El des Kirschsafts und 50 g Zucker zu einer glatten Masse verrühren. Den Rest Saft aufkochen lassen, kurz von der Kochstelle nehmen, Puddingpulver-Masse einrühren und alles zusammen nochmal ganz kurz aufkochen lassen. (Eigentlich ähnelt das sehr der Packungsanweisung auf dem Vanillepudding, aber die Milch wird quasi durch den Kirschsaft ersetzt.) Diese Pudding-Masse füllt man nun in eine größere Schüssel um und dann kommen die Kirschen und die Tiefkühl-Himbeeren dazu. Alles schön vermischen. Die gefrorenen Himbeeren sorgen dafür, dass die Füllung sehr schnell abkühlt, was absolut gewollt ist 🙂

Die Masse kommt nun auf den Teigboden in der Springform und wandert direkt für 20 Minuten in den Ofen.Innerhalb dieser 20 Minuten kann man nun in Ruhe den Streuselteig vorbereiten!

Wir benutzen zuhause übrigens diese Küchenmaschine von Bosch Werbung * .Da kann ich jetzt die Zutaten für die Streusel rein geben und alles ein paar Minuten mit dem Knethaken vermischen lassen. Währenddessen kann man prima die Arbeitsplatte wieder aufräumen und benutze Behälter spülen oder so 😉 Bei den Streuseln ist es hinterher auch gar nicht so schlimm, wenn nicht alles zu einer gleichmäßigen Masse verknetet ist! Nach der Backzeit zerreibt man sie ja sowieso noch mit den Händen, um sie besser auf dem Kuchen zu verteilen. (Vorsicht: nicht verbrennen!)

Der Streuselkuchen muss dann nochmal für weitere 20 Minuten in den Ofen. Es ist übrigens von Vorteil ihn einen Tag vorher vorzubereiten, weil er dann über Nacht definitiv auskühlen kann und die Kirsch-Himbeer-Masse richtig fest wird!

Mein persönliches Highlight: die Eierlikör-Torte

Eierlikörtorte

Ich habe eine Schwäche für Eierlikör! Wenn sich irgendwie die Möglichkeit bietet, “veredel” ich mir meinen Eisbecher mit einem Schuss Eierlikör oben drüber! Ebenso wenig kann ich an Eierlikör-Schoko-Pralinen vorbei gehen und ich werde auch immer ein wenig nostalgisch, weil mich Eierlikör eben auch an meine Kindheit erinnert 🙂

Trotzdem hatte ich bis zu meinem diesjährigen Geburtstag noch nie eine Eierlikör-Torte gebacken! Das musste ich ändern! Und was soll ich sagen? Die Torte war HIMMLICH!!! Saftig, schokoladig, sahnig und das mit Eierlikör-Geschmack und leichter Rum-Note. Wenn ich daran denke, läuft mir direkt wieder das Wasser im Mund zusammen… Es war meine ganz persönliche und perfekte Geburtstagstorte 🙂

Zutaten für den Teig:

  • 100 g Zartbitter-Schokolade
  • 80 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 100 g Zucker
  • 5 Eier
  • 1 EL Rum
  • 2 EL Eierlikör
  • 200 g gemahlene Mandeln

Zutaten für den Belag:

  • 400 ml Sahne
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • ca. 50 ml Eierlikör
  • Schokoladenraspel

Zubereitung:

Zu Beginn den Backofen auf 175° C stellen und vorheizen lassen. Die Schokolade so klein wie möglich hacken (oder wer kann reiben) und zur Seite stellen. Die Eier trennen.  Dann zunächst das Eigelb, die Butter und den Zucker schön cremig schlagen (Das dauert eine Weile). Jetzt können die Mandeln, die gehackte Schokolade sowie die 2 EL Eierlikör und der Esslöffel Rum dazu gemischt werden. Das Eiweiß zu Eischnee schlagen und unter die Teigmasse heben. Alles wieder in eine gut vorbereitete Springform füllen und für ca. 30 Minuten backen und komplett auskühlen lassen, bevor es weiter geht!

Ich habe den Kuchenboden einen Tag vor der Feier gebacken. So musste am Tag selber nur noch der Sahne-Eierlikör Belag darauf. Es gibt doch nichts über gute Vorbereitung 😉

So wird aus dem Kuchen eine Torte:
Die Sahne mit dem Vanillezucker und dem Sahnesteif steif schlagen und auf dem Kuchen verteilen. Auch den Rand einstreichen! Einen kleinen Teil der Sahne habe ich in eine Spritztülle gefüllt, damit kann man dann den oberen Rand verzieren. Mit Schokoraspeln verschönert man den seitlichen Rand. Und dann einfach den Eierlikör oben drauf verteilen!

Ich habe übrigens so eine kleine Flasche Eierlikör gekauft (glaube 0,35 l) und diese komplett für den Kuchen aufgebraucht 😉 Es sollte eine ordentliche Schicht sein….

So – das sind meine drei Geburtstagskuchen-Rezepte. Vielleicht wollt ihr ja mal einen nachbacken? Ich würde mich über Feedback sehr freuen 🙂

– jovita –

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